News 25. November 2021


Liebe Eltern

Am 16. November 2021 hat der Gemeinderat der Stadt Solothurn die Subjektfinanzierung der Kinderbetreuung einstimmig beschlossen. Das letzte Wort hat die Gemeindeversammlung im Dezember. Anspruch auf Betreuungsgutscheine haben Erziehungsberechtigte mit Wohnsitz in der Stadt Solothurn mit mindestens einem Kind in der Kita oder einer Tagesfamilie. Der minimale Elternbeitrag liegt neu bei CHF 30.00 pro Tag für max. 10 Stunden (bisher CHF 45). Ab einem Einkommen von CHF 160‘000 werden keine Betreuungsgutscheine ausgerichtet. Die Beitragshöhe wird von der zuständigen Stelle (Verwaltung Stadt Solothurn) gestützt auf das Einkommen und Vermögen berechnet.

Wir sind zuversichtlich, dass der organisatorische Übergang ins neue Finanzierungssystem gut gelingen wird. An dieser Stelle danken wir den Verantwortlichen der Stadt Solothurn, für ihre grossartige Vorarbeit und die stehts vertrauensvolle Zusammenarbeit. Politik und Verwaltung haben erkannt, dass sich familienergänzende Angebote für die Kinder, die Eltern, die Gesellschaft (Wirtschaft) und für den Standort Solothurn lohnen. Die stimmberechtigten Eltern sind eingeladen, an der Gemeindeversammlung vom 21. Dezember 2021 teilzunehmen und der Vorlage zuzustimmen.

Für euere Fragen stehen Jovana Matijevic und Denise Arber gerne zur Verfügung. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Lern und Lebensräumen Lorenzen

Unser aktuelles pädagogische Konzept wurde 2007 erstellt und 2017 ergänzt/überarbeitet. Es beruht auf den Grundsätzen der Gruppenpädagogik. In den vergangenen Jahren haben sich Theorie und Praxis der frühkindlichen Bildung hinsichtlich Fachlichkeit und Rollenbewusstsein der Erzieher/-innen stark verändert. Die Ansprüche junger Familien hinsichtlich pädagogischer Qualität und Arbeitsweisen sind gestiegen und verlangen neue pädagogische Ansätze. Im Leitungsteam haben wir uns mit den neuen Ansätzen «offene und teiloffene Bildungsräume» kritisch auseinandersetzt. Durch den Prozess wurden wir von Eliza Spirig, Dozentin Marie Meierhofer Institut Zürich und Leiterin der frühen Förderung der Stadt Bern, begleitet. Der Projektplan mussten wir aufgrund der Pandemie mehrmals anpassen. Die wichtigste Erkenntnis unserer Auseinandersetzung ist, dass die pädagogischen Fachpersonen das Kind weniger inhaltlich anleiten, und dafür vermehrt Situationen so arrangieren, dass die Kleinen selbstaktiv und gemäss ihren Interessen ins Spiel finden. In der nächsten Zeit werden wir aktiv am Paradigmenwechsel arbeiten (Haltung des Personals) und kleine Angebote teiloffener Bildungsräume experimentell testen. Wir freuen uns, euch bald mehr zu unserem Angebot berichten zu können.

Personelles

Per Ende Januar 2022 wird uns Jasmin Merz, Haushaltshilfe, verlassen. Während der Probezeit haben wir uns gegenseitig entschlossen, dass Jasmin einer neuen Herausforderung nachgehen wird. Wir danken Jasmin für alles und wünschen alles Gute.

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